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31.07.2009 Öffentlicher Aufruf zur Einreichung sozialer Mikroprojekte in der Stadt Forst (Lausitz) |
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Lokales Kapital für soziale Zwecke
Das Programm STÄRKEN vor Ort ist besonders auf jugend- und gleichstellungspolitische Ziele ausgerichtet.
Im Rahmen der ausgewählten Lokalen Aktionspläne erhalten kleine Initiativen und Organisationen Mikrozuschüsse in Höhe von bis zu 10.000,- Euro zur Verbesserung der sozialen, schulischen und beruflichen Integration von jungen Menschen mit schlechteren Startchancen und von Frauen mit Problemen beim Einstieg und Wiedereinstieg in das Erwerbsleben.
Das Programm verfolgt einen niedrigschwelligen Ansatz und will diejenigen ansprechen, die durch die Regelförderung oder andere adressatenspezifische Angebote nur schwer erreichbar sind. Um eine bestmögliche Unterstützung der jungen Menschen und Frauen zu erzielen, sollen bestehende Förderangebote, z.B. Länder- und Bundesprogramme, insbesondere auch kommunale Angebote ergänzt und mit der Umsetzung des Programms verknüpft werden.
Die Programmumsetzung erfolgt vor Ort durch die lokale Koordinierungsstelle der Stadt Forst (Lausitz) und das lokale bzw. regionale Netzwerk. Die Mikroprojekte werden vor Ort durch einen Begleitausschuss - der derzeit gebildet wird - ausgewählt, in dem sich relevante Akteure und die Adressaten des Programms engagieren sollen.
Diese Vorgehensweise ermöglicht maßgeschneiderte Projekte, z.B. aufsuchende und motivierende Ansätze, Projekte zur Stärkung von Schlüsselkompetenzen, zur (ersten) beruflichen Orientierung, zum Erwerb erster Fachkenntnisse oder zur Unterstützung junger Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf. Darüber hinaus werden das Engagement und zivilgesellschaftliche Strukturen in den Fördergebieten nachhaltig gestärkt.
Die Palette möglicher Mikroprojektträger ist groß:
Initiativen, Vereine, Genossenschaften, Kirchengemeinden, Bildungs- und Maßnahmeträger, Wohlfahrtsverbände, örtliche Unternehmen, Wirtschaftsverbände, Lehrstellenbündnisse, aber auch Einzelpersonen
Vorzugsweise sind kleinere Mikroprojektträger für eine Beteiligung zu gewinnen.
Besonders sollen Projektträger unterstützt werden, die bisher noch keine Förderung durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) erhalten bzw. ESF-geförderte Programme umgesetzt haben.
Die Mikroprojekte erhalten nach Bewilligung einen Zuschuss in Form einer Projektförderung (Vollfinanzierung) wie oben genannt in Höhe bis zu 10.000,- Euro.
STÄRKEN vor Ort- Fördermittel dürfen jedoch nicht als Kofinanzierungs-/ Eigenanteil einer anderen Förderung verwendet werden.
Projektvorschläge sind in der Lokalen Koordinierungsstelle Stadt Forst (Lausitz) Fachbereichsleiter Dr. Kaiser, Promenade 9,
03149 Forst (Lausitz) schriftlich einzureichen.
Der Einreichungstermin sollte vom Antragsteller des Mikrorojekts so gewählt sein, dass das Projekt im Dezember des Antragsjahres abgeschlossen werden kann und ein Verwendungsnachweis in der Lokalen Koordinierungsstelle vorlegbar ist. Eine Verlängerung des Förderzeitraumes über den Monat Dezember ist ausgeschlossen.
Neben den üblichen allgemeinen Trägerdaten muss der Projektvorschlag eine Kurzbeschreibung enthalten.
Bei der Antragstellung ist ein Projektformular zu verwenden. Kernstück dieses Projektformulares ist eine Kurzbeschreibung zum Mikroprojekt. Die entsprechenden Materialien für die Antragstellung und eine umfangreiche Unterstützung bei der Antragsstellung erhalten Sie vom Leiter der Lokalen Koordinierungsstelle Dr. Andreas Kaiser und vom unterstützenden Planungsbüro Herwarth & Holz, Herrn Thomas Fenske (siehe Kontaktdaten).
Im einzelnen soll die Kurzbeschreibung auf folgende Fragen Antwort geben:- Welches herausfordernde Ziel hat das Mikroprojekt?
- Welchen Kurztitel hat das Mikroprojekt?
- In welchem Zeitraum soll es durchgeführt werden?
- Wo ist der Durchführungsort?
- Wer sind Kooperationspartner?
- Inhalt: Wer ist die Zielgruppe? Was soll für welche Zielgruppe oder mit welcher Zielgruppe gemacht werden? Wie soll die Zielgruppe akquiriert werden? Welche/s Ziel/e werden verfolgt? In welcher Form werden die Adressaten des Programms – junge Menschen mit schlechteren Startchancen und/oder Frauen mit Problemen beim beruflichen Einstieg oder Wiedereinstieg – in ihrer sozialen, schulischen und/oder beruflichen Integration unterstützt?
- Inwiefern wird die Zielgruppe in ihrer Beschäftigungsfähigkeit gestärkt?
- Wer sind die Durchführenden? Werden Ehrenamtliche in dem Projekt tätig?
- Organisationsform / Methode: In welchem Rahmen, mit welcher Methode soll das Projekt umgesetzt werden? Handelt es sich beispielsweise um einen Kurs oder um aufsuchende Arbeit? Welche Ressourcen werden zur Umsetzung eingesetzt (personell, räumlich)?
- Konzept: Wie wird es umgesetzt? Benennen Sie chronologisch die einzelnen Schritte, die für die Umsetzung des Mikroprojekts erforderlich sind!
- Welche Erwartungen werden an eine (längerfristige) Wirkung des Projektes gestellt?
- Welche konkreten, messbaren, realistischen und terminisierten Erfolgsindikatoren sollen angewendet werden (Qualitätsmanagement)?
Zur Erleichterung der Teilnahmeentscheidung werden nachfolgend die Projekttypen aufgeführt, welche durch die Mikroprojekte mit Leben gefüllt werden sollen:
Projekttyp A
Unterstützung einzelner Personen zur Förderung der sozialen, schulischen und beruflichen Eingliederung, darunter:- berufliche Qualifizierung durch Projekte
- zur lokalen Wohnumfeldverbesserung
- für gemeindenahe Dienstleistungen
- im Bereich lokaler Kultur
- im Bereich Naherholung / Tourismus
- zur Sanierung und / oder Pflege der lokalen Umwelt
- aufsuchende Arbeit und Aktivierung zur Heranführung an bestehende Angebote
- gezielte Maßnahmen gegen den Schulabbruch
- berufliche Beratung und Orientierung
- Bewerbungstraining
- Stärkung der Team- und Kommunikationsfähigkeit
Projekttyp B
Unterstützung von Organisationen und Netzwerken, die sich für die soziale, schulische und berufliche Integration von Jugendlichen und Frauen am Arbeitsmarkt einsetzen, darunter:- Unterstützung von Aktivitäten lokaler Vereine
- Unterstützung der Gründung oder Festigung lokaler Netzwerke
- Maßnahmen zur Gründung oder Festigung sowie Professionalisierung von Selbsthilfeorganisationen benachteiligter Menschen
Nutzen Sie diese Förderungschance!
Die Lokale Koordinierungsstelle steht Ihnen als Ansprechpartner für potentielle Mikroprojektträger und Interessenten zur Verfügung.
Kontaktdaten:
Lokale Koordinierungsstelle „Stärken vor Ort“ der Stadt Forst (Lausitz)
Sitz: Stadthaus I, Raum 312
Frankfurter Str. 2
03149 Forst (Lausitz)
Ansprechpartner:
Dr. Andreas Kaiser Telefon: 03562 989-300 Telefax: 03562 989-303 E-Mail: a.kaiser@forst-lausitz.de
Thomas Fenske Telefon: 030 616547817 E-Mail: thomas.fenske@herwarth-holz.eu
Viel Erfolg! |
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| ( Autor: Stadtverwaltung Forst (Lausitz) ) |
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