CORONA: Sicherheitsbestimmungen im Rathaus

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

seit dem 18. Mai 2020 stehen im Forster Rathaus alle Service-Leistungen im vollen Umfang wieder zur Verfügung.

Aufgrund der anhaltenden Sicherheitsbestimmungen ist der Zutritt jedoch nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Diese kann telefonisch oder per E-Mail erfolgen.

Bürgerinnen und Bürger können sich direkt oder über die zentrale Telefonnummer 03562 9890 an die jeweilige Ansprechpartnerin bzw. den jeweiligen Ansprechpartner werden.

Der Zutritt in das Rathaus und die Verwaltungsgebäude ist grundsätzlich nur mit Mund- und Nasenbedeckung möglich.

Die Händedesinfektion erfolgt bitte im Eingangsbereich.


Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der Corona-Pandemie zu starken Einschränkungen des öffentlichen Lebens kommt:

  • Touristische Übernachtungen sind nicht erlaubt
  • Schließung und Untersagung touristischer Einrichtungen und Freizeitangebote: wie Gaststätten, Kneipen, Bars und Cafés, Museen, Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder und alle sonstigen Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen sowie Führungen, Stadtrundfahrten und vergleichbare touristische Angebote
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Montag, 01. März 2021 | Allgemeines | Der Landkreis Spree-Neiße informiert 50 bestätigte Fälle von Afrikanischer Schweinepest im Kerngebiet

Landrat ruft Polen zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit auf

Die Zahl der mit dem Erreger der Afrikanischen Schweinepest infizierten Wildschweine ist im Kerngebiet des Landkreises Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa auf 50 gestiegen; außerhalb der Schutzzonen sind jedoch keine neuen Funde festgestellt worden.

Derweil breitet sich die Seuche in den umliegenden Landkreisen und vor allem im Nachbarland Polen weiterhin aus.

Landrat Harald Altekrüger fordert die polnische Regierung zur Mithilfe bei der Eindämmung auf und schließt sich damit dem Brandbrief des Görlitzer Landrats Bernd Lange an die Bundesregierung an:
„Wir wissen, dass sich die Afrikanische Schweinepest in Polen massiv ausbreitet – jedoch nicht wo und wie stark. Der Austausch verläuft leider nicht so regelmäßig und transparent wie es in der Situation erforderlich wäre. Berichte lassen darauf schließen, dass in Westpolen derzeit keine Maßnahmen zur Bekämpfung der Seuche umgesetzt werden. Wir fordern die betroffenen Landkreise dazu auf, sich zu beteiligen und ebenfalls Pufferzonen einzurichten. Notwendig sind verbindliche und klare Auflagen für den Grenzraum und eine enge übergreifende Zusammenarbeit. Viren halten sich nicht an Landesgrenzen – alle betroffenen Gebiete müssen sich zwingend abstimmen, um ein Bollwerk gegen die Seuche errichten zu können.“


Problematisch ist zudem, dass Passantinnen und Passanten die Tore der Schutzzäune im Bereich Rosengarten/Bademeusel weiterhin nicht ordnungsgemäß schließen.

Landrat Harald Altekrüger: „Ich appelliere an die Vernunft und Mitmenschlichkeit der Bürgerinnen und Bürger: Bitte schließen Sie die Tore hinter sich, wenn sie die gefährdeten Zonen betreten oder verlassen. Von einem kleinen Moment der Unachtsamkeit hängt die wirtschaftliche Existenz tausender Landwirtinnen und Landwirte ab.“
 

Die Fallwildsuche im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa wird im Ortsteil Sembten der Gemeinde Schenkendöbern weiter fortgesetzt – dem Ort, in dem der Indexfall im September 2020 aufgetreten war. Ebenfalls geplant ist eine Suchaktion im Naturschutzgebiet Zschornoer Wald/Pusack. Nach dem Bau des Zauns sind Kadaversuchen und abgestimmte Bejagungen weitere Mittel, um die Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern.

Pressestelle Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa