Mittwoch, 09. März 2022 | Allgemeines | Der Landkreis Spree-Neiße informiert Sorbische/wendische Ortsnamen zum Nachhören

Förderung der richtigen Aussprache der zweisprachigen Ortsnamen

Im angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden in der Niederlausitz tragen die Gemeinden gemäß § 9 Absatz 4 BbgKVerf Namen in deutscher und niedersorbischer Sprache.

Auch der Kreistag des Landkreises Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa beschloss die Zweisprachigkeit seines Kreisnamens.

Inzwischen werden diese amtlichen Bezeichnungen in den Verwaltungen zunehmend verwendet, beispielsweise in Satzungen, Reden, Anschriften, Kopfbögen, Formularen und Stempeln. Während im Schriftverkehr die Ergänzung der sorbischen/wendischen Bezeichnungen oft ohne Komplikationen gelingt, stellt die korrekte Aussprache viele Nicht-Sorbisch-/Wendisch-Sprechende vor größere Herausforderungen.

Daher haben die Beauftragten für sorbische/wendische Angelegenheiten des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, Hanka Rjelka, und des Landkreises Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa, Kerstin Kossack, eine erste Übersicht zusammengestellt, die mit entsprechenden Tonaufnahmen gekoppelt wurde.

Über die Internetseite der beiden Landkreise sind diese ab sofort abrufbar. Die Intention für dieses besondere Projekt war es, Aufnahmen zum Nachhören und Mitsprechen zu erstellen, um das Erlernen der richtigen Aussprache von sorbischen/wendischen Ortsnamen zu erleichtern.

Die Beauftragten danken vor allem den Verantwortlichen für die Webseiten der Landkreise für ihre Bemühungen um die technische Umsetzung und Herrn Marek Rjelka für die Erstellung der Aufnahmen.

Die Liste mit den ins Sorbische/Wendische übersetzten Gemeindenamen zum Nachhören ist zu finden für Spree-Neiße unter www.lkspn.de sowie für Oberspreewald-Lausitz unter www.osl-online.de.

Pressestelle Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa