CORONA: Sicherheitsbestimmungen im Rathaus

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

seit dem 18. Mai 2020 stehen im Forster Rathaus alle Service-Leistungen im vollen Umfang wieder zur Verfügung.

Aufgrund der anhaltenden Sicherheitsbestimmungen ist der Zutritt jedoch nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Diese kann telefonisch oder per E-Mail erfolgen.

Bürgerinnen und Bürger können sich direkt oder über die zentrale Telefonnummer 03562 9890 an die jeweilige Ansprechpartnerin bzw. den jeweiligen Ansprechpartner werden.

Der Zutritt in das Rathaus und die Verwaltungsgebäude ist grundsätzlich nur mit Mund- und Nasenbedeckung möglich.

Die Händedesinfektion erfolgt bitte im Eingangsbereich.


Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der Corona-Pandemie zu starken Einschränkungen des öffentlichen Lebens kommt:

  • Touristische Übernachtungen sind nicht erlaubt
  • Schließung und Untersagung touristischer Einrichtungen und Freizeitangebote: wie Gaststätten, Kneipen, Bars und Cafés, Museen, Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder und alle sonstigen Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen sowie Führungen, Stadtrundfahrten und vergleichbare touristische Angebote
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Donnerstag, 11. März 2021 | Allgemeines | Der Landkreis Spree-neiße informiert Afrikanische Schweinepest: Neuer Infektionsfall außerhalb des Kerngebiets in Zelz/Selc

Am 11.03.2021 ist vom Friedrich-Löffler-Institut ein Fall von Afrikanischer Schweinepest in Zelz/Selc, einem Ortsteil der Gemeinde Neiße-Malxetal, bestätigt worden – es ist die erste Infektion in diesem Jahr außerhalb des Kerngebiets des Landkreises Spree-Neiße/Wokrejs Spjrewja-Nysa.

Der Fundort befindet sich zwischen der Neiße und dem Schutzzaun innerhalb der Pufferzone. Das betroffene Wildschwein wurde vom zuständigen Jäger gefunden, ist weiblich, in der Altersklasse 0-1 und etwa 40 Kilogramm schwer.

Die weiteren Maßnahmen stimmt der Landkreis derzeit eng mit dem Landeskrisenzentrum ab. Gegenwärtig wird eine intensive und großflächige Fallwildsuche durch Mitarbeiter:innen des Landesforstbetriebes, ortsansässiger Jäger:innen, Mitarbeiter:innen des Landkreises und Suchhunden im Bereich Neiße-Malxetal vorgenommen.

Hintergrund: Gemäß der Strategie des Landes Brandenburg zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest wurde eine sogenannte „weiße Zone“ um das erste Kerngebiet „Sembten/Neuzelle“ eingerichtet. Dabei handelt es sich um einen circa fünf Kilometer breiten Streifen, der das Kerngebiet wie ein Halbkreis auf dem Gebiet der Landkreise Oder-Spree und Spree-Neiße umschließt.

Das gesicherte Gebiet hat eine Fläche von rund 285 Quadratkilometern und wird mit zwei festen Zaun-Reihen gesichert – einem äußeren und einem inneren. Parallel ist an der brandenburgisch-polnischen Seite entlang Oder und Neiße ebenfalls ein fester Wildschutzzaun gebaut worden.

Das Konzept einer „weiße Zone“ beziehungsweise „Zone Blanche“ wurde im Jahr 2018 in Belgien entwickelt. Dort hatten die Behörden feste Zäune hin zur französischen Grenze aufgestellt, um eine Ausbreitung der Seuche nach Westen zu verhindern.

Frankreich etablierte zeitgleich ein eigenes Zaunsystem, so dass ein Korridor geschaffen wurde, der mit jagdlichen Maßnahmen im Rahmen der Tierseuchenbekämpfung weitgehend wildschweinfrei gehalten werden konnte.

Pressestelle Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa