CORONA: Sicherheitsbestimmungen im Rathaus

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

seit dem 18. Mai 2020 stehen im Forster Rathaus alle Service-Leistungen im vollen Umfang wieder zur Verfügung.

Aufgrund der anhaltenden Sicherheitsbestimmungen ist der Zutritt jedoch nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Diese kann telefonisch oder per E-Mail erfolgen.

Bürgerinnen und Bürger können sich direkt oder über die zentrale Telefonnummer 03562 9890 an die jeweilige Ansprechpartnerin bzw. den jeweiligen Ansprechpartner werden.

Der Zutritt in das Rathaus und die Verwaltungsgebäude ist grundsätzlich nur mit Mund- und Nasenbedeckung möglich.

Die Händedesinfektion erfolgt bitte im Eingangsbereich.


Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der Corona-Pandemie zu starken Einschränkungen des öffentlichen Lebens kommt:

  • Touristische Übernachtungen sind nicht erlaubt
  • Schließung und Untersagung touristischer Einrichtungen und Freizeitangebote: wie Gaststätten, Kneipen, Bars und Cafés, Museen, Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder und alle sonstigen Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen sowie Führungen, Stadtrundfahrten und vergleichbare touristische Angebote
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Freitag, 20. Dezember 2019 | Allgemeines Brandenburg setzt mobile Wildzäune zum Schutz vor Afrikanischer Schweinepest ein

Das Risiko der Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) durch infizierte Wildschweine aus Westpolen nach Deutschland wird größer.

Die Ausbreitung der Tierseuche ist nicht abzuschätzen. Darin stimmten polnische und deutsche Veterinäre bei einem Treffen (Task Force ASP) am vergangenen Freitag in Berlin überein.

Daher wird Brandenburg Wildschutzzäune entlang der Neiße und Oder aufstellen, um die Einschleppung der ASP durch infizierte Tiere abzuwehren.

Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher erklärte am heutigen Dienstag in Potsdam: „Wir sollten im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest nichts unversucht lassen.

Angesichts des nahen und äußerst dynamischen Seuchengeschehens in der Wojewodschaft Lebuser Land haben wir nach dem intensiven Austausch mit den anderen Ländern und in enger Abstimmung mit den betroffenen Brandenburger Landkreisen jetzt entschieden, lokal und zeitlich begrenzt mobile Wildschutzzäune auf einer Länge von rund 120 Kilometern entlang der Hochwasserschutzanlagen einzusetzen.

Schwerpunkte sollen die Kreise Spree-Neiße und Oder-Spree sowie die Stadt Frankfurt (Oder) sein. Wohl-wissend, dass Zäune keinen hundertprozentigen Schutz bieten. Aber sie können infizierte Wildschweine daran hindern, von Polen nach Brandenburg einzuwandern. Für uns ist das eine von vielen Präventionsmaßnahmen, die wir umsetzen.

Wildschutzzäune werden bereits zum Deichschutz eingesetzt. Hier haben sie sich bei der Abwehr von Wildschweinen schon bewährt. Und Tschechien hat, als sich dort im Jahr 2017 die Afrikanische Schweinepest ausbreitete, mit dem Einsatz von Elektrozäunen sehr gute Erfahrungen gesammelt.“

Der Aufbau erfolgt auf Kosten des Landes in der Verantwortung der Landkreise. Es werden sowohl Elektro- als auch Duftzäune verwendet.

Die ersten Zäune, die das Land zentral beschafft, sollen noch Ende dieser Woche in Südbrandenburg entlang der Neiße errichtet werden.

Wichtiger organisatorischer Hinweis an Journalistinnen und Journalisten: Das Verbraucherschutzministerium wird die Presse zu einem zentralen Bildtermin vor Ort zum Start einladen.

Die Afrikanische Schweinepest breitet sich seit Mitte November in Westpolen aus. Der Erreger ist für Wild- und Hausschweine innerhalb weniger Tage meist tödlich. Für Menschen stellt die Krankheit keine Gefahr dar. Die auf polnischer Seite ein-gerichteten Restriktionszonen reichen bis an die deutsche Grenze und berühren die brandenburgischen Landkreise Spree-Neiße und Oder-Spree.

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz

Pressestelle Landkreis Spree-Neiße