Montag, 13. April 2026 | Allgemeines, Rosengarten | Aus dem Ostdeutschen Rosengarten Eine besondere Sommerlinde im Ostdeutschen Rosengarten Forst (Lausitz)
Auch Jubiläumsbäume danken das Pflanzen zur rechten Pflanzzeit. Und echte Gärtner beachten dies.
Am 10. April 2026 kam ein besonderer Baum für einen besonderen Menschen im Ostdeutschen Rosengarten in Forst (Lausitz) in die Erde. Gepflanzt haben ihn ehemalige und aktive Parkaktivisten der Lausitz. Es handelt sich um eine Sommerlinde, die ursprünglich aus Brody stammte. Vor einigen Jahren wurden im Anschluss an ein in Brody stattgefundenes Parkseminar vom absterbenden Muttergehölz Reiser geschnitten und in die Hände von Herrn Egbert Kritsch aus Plessa gegeben. In der Hoffnung und mit der Zuversicht, dass dieser daraus frisches Leben erwecken kann.
Mit der aktuellen Pflanzung im Ostdeutschen Rosengarten wird nun an historische Bezüge angeknüpft. Der Baum wächst jetzt wieder auf ehemals gräflich Brühlschem Grund.
Eine weiterer Nachtzuchtbaum soll dann voraussichtlich im Rahmen eines Parkseminars 2027 am Originalort im Schlosspark zu Brody gepflanzt werden.
Die Pflanzung im Rosengarten galt dem 100. Geburtsjahr von Prof. hc. Helmut Rippl, dem Nestor der Parkpflege in der Niederlausitz.
Sein Wirken hatte über mehrere Jahrzehnte eine Vielzahl historischer Gartenanlagen entscheidend mitgeprägt und viele Parkfreunde inspiriert.
Ein freundschaftliches Band bestand auch zwischen Rippl und Werner Gottschalk, dem früheren Leiter des Rosengartens.
Die Parkaktivisten danken besonders:
- Egbert Kritsch für die "Wieder"belebung der Linde
- Dr. Claudius Wecke für die Initiative zu den Parkseminaren in Brody
- Stefan Palm für die Unterstützung der Pflanzung und natürlich
- Herrn Helmut Rippl, dessen beispielhaftes Wirken für Parks, Landschaft und Natur mit dieser Baumpflanzung nun auf Dauer im Rosengarten gewürdigt wird.
Stadt Forst (Lausitz)