In Forst ist sehr viel los!

... hier ist es gemütlich, aber überhaupt nicht langweilig

Das Unterstützungsangebot der Stadt Forst (Lausitz) war einfach umfangreicher und überzeugender als in Wittenberge.

Bettina Suleiman
Frau steht auf einem Weg neben einem Fluss mit dichtem Grün und Häusern im Hintergrund

Bettina Suleiman (47) ist in Dessau geboren und aufgewachsen. Nach ihrem Studium der Germanistik und Philosophie und ihrer Promotion zog es sie zunächst in die weite Welt. In einer Großstadt in Israel engagierte sie sich so über viele Jahre in einer Frauenorganisation, bevor sie im Jahr 2024 nach Deutschland und zunächst in ihre Heimatstadt Dessau zurückkehrte.

Auf der Suche nach einer neuen beruflichen Aufgabe bewarb sie sich für eine Lehramtsstelle in Brandenburg. Hier wurden ihr Stellen sowohl in der Stadt Wittenberge als auch in der Stadt Forst (Lausitz) angeboten. Die Entscheidung für eines der Angebote ist ihr nicht schwergefallen:

„Das Unterstützungsangebot der Stadt Forst (Lausitz) war einfach umfangreicher und überzeugender als in Wittenberge“, erklärt Bettina Suleiman.

Auch der Zeitpunkt des Umzugs nach Forst (Lausitz) war perfekt. Sie berichtet: „Meine Tochter wurde im September 2025 eingeschult und besucht zudem den Hort. Hier hat mich die Stadtverwaltung unkompliziert und schnell unterstützt und sogar einen Kitabesuch für eine Woche ermöglicht. Auch bei der Wohnungssuche erhielt ich Unterstützung durch die Stadt. Die Stadt zeigte mit ihrer unkomplizierten Bürokratie, dass man keine Nummer ist.“

Als neue Bürgerin der Stadt Forst (Lausitz) fühlt sie sich insbesondere rund um den Marktplatz besonders wohl und sagt: „Durch unsere Wohnung direkt in der Innenstadt genieße ich die gemeinsame Zeit mit meiner Tochter oft am Mühlgraben, während wir die Enten füttern.“

Person mit blau-weiß gestreiftem Pullover und Jeans steht auf einem schattigen Weg vor einer Reihe von großformatigen historischen Stadtansichten

In ihrer kurzen Zeit hier in Forst (Lausitz) hat sie die Stadt und ihre Menschen bereits ins Herz geschlossen, denn die Stadt hat viele Vorteile. So schätzt sie die Fußgängerzone sowie die kleinen inhabergeführten Geschäfte in der Innenstadt mit den liebevoll dekorierten Schaufenstern, die Kinder- und Jugendarbeit vor allem in den vielfältigen Vereinen, die Parkbänke, die Freundlichkeit der Menschen, die eine offenere Mentalität zeigen als in ihrer Heimat, die Interkulturalität, die Spielplätze – „Es ist einfach ein entspanntes Leben hier in der Stadt.“

Sie ist als Lehrerin gut in ihrer neuen Aufgabe angekommen und knüpft sowohl durch ihre Arbeit als auch durch Veranstaltungen der Schule oder des Freizeitzentrums neue Kontakte. Auch ihre Tochter hat sich gut eingelebt.

Besuchern der Stadt rät sie zum Besuch des Rosengartens, aber auch des Forster Museums für Textil- und Industriegeschichte mit der Schwarzen Jule, oder einfach durch die Stadt zu laufen und die Architektur zu genießen.

Frau Suleiman wünscht sich, dass die Innenstadt sowohl durch Besucher als auch Bürger wieder stärker genutzt wird, z.B. durch Einkaufen in der Innenstadt oder der Besuch eines Restaurants, damit das Ambiente der Stadt bewahrt bleibt.

Fazit:

Forst (Lausitz) ist gemütlich, aber überhaupt nicht langweilig, denn in Forst (Lausitz) ist immer etwas los.