Textile Skulpturen in Übergröße 1. openart lausitz biennale

Das Forster Museum für Textil- und Industriegeschichte Lausitz ist Teil der 1. openart Lausitz Biennale für zeitgenössische Kunst.

Der Veranstaltungssaal Forum beherbergt eine Reihe international besetzter Kunstausstellung. Im Mittelpunkt stehen großformatige Werke, die sich mit dem Strukturwandel der Lausitz, ihrer Industriegeschichte und den Veränderungen der Landschaft auseinandersetzen.

Die Ausstellung

Auf mehr als 300 Quadratmetern begegnen sich zeitgenössische Kunst und die Geschichte der Region. Ein Schwerpunkt liegt auf der Textilkunst. Monumentale Installationen, Fotografien, Holzschnitte und Videokunst eröffnen neue Perspektiven auf die Lausitz und ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Zu den Höhepunkten zählt die zehn Meter lange Installation „Flaming Heart“ der portugiesischen Künstlerin Joana Vasconcelos.

Ebenso beeindruckend ist der großformatige Scherenschnitt „State of Strike“ von Sonja Yakoleva.

Die Performance und Videoinstallation „Run off“ von Esther Perbandt bildet einen weiteren zentralen Bestandteil der Ausstellung.

Weitere Arbeiten beschäftigen sich mit den Lausitzer Seenlandschaften, dem Braunkohlebergbau, der Textilindustrie sowie den Lebensgeschichten ehemaliger vietnamesischer Vertragsarbeiterinnen und Vertragsarbeiter.

Fotografien zur traditionsreichen Jende Posamentenmanufaktur schlagen den Bogen zur Forster Textilgeschichte.

Mit einer interaktiven Arbeit lädt die Künstlerin Karen Modrei die Besucherinnen und Besucher ein, eigene Geschichten an einer Strickmaschine in textile Muster zu übersetzen.

Die openart Lausitz Biennale

Die erste openart Lausitz Biennale verbindet von August bis September 2026 außergewöhnliche Orte in der Niederlausitz zu einem gemeinsamen Kunstraum. Nationale, internationale und regionale Künstlerinnen und Künstler setzen sich mit den Themen Transformation, Erinnerung und Zukunft auseinander. Leerstehende Gebäude, Industriedenkmäler, Museen und Landschaften werden zu Ausstellungsorten und eröffnen neue Perspektiven auf den Wandel der Region.

Begleitet wird die Biennale von den Programmen „Offene Räume – Open Spaces“, bei denen Lausitzer Kunst- und Kulturschaffende ihre Ateliers und Werkstätten öffnen, sowie „Junge Kunst – Young Art“ mit Workshops und Angeboten für Kinder und Jugendliche.

Weitere Stationen der Biennale

1. bis 16. August Landkreis Elbe-Elster (Atelierhof Werenzhain, Doberlug-Kirchhain und Rückersdorfer See) 7. bis 23. August Lauchhammer 14. bis 30. August Jamlitz 21. August bis 6. September Forst (Lausitz) 5. bis 20. September Cottbus