Montag, 03. August 2026 | Allgemeines, Freizeit, Kultur, Museum | Das Forster Museum lädt ein Vernissage im Forster Museum
openart Lausitz Biennale eröffnet mit Performance von Esther Perbandt
Am Freitag, dem 21. August 2026, um 17 Uhr eröffnet die 1. openart Lausitz Biennale im Museum für Textil- und Industriegeschichte Lausitz ihre Ausstellung.
Besucherinnen und Besucher erwartet zur kostenfreien Vernissage ein außergewöhnlicher Auftakt mit der Berliner Modedesignerin und interdisziplinären Künstlerin Esther Perbandt, die ihre Performance „ORDER / DISORDER“ präsentiert. Die Arbeit, die bereits auf der Positions Berlin Art Fair große Aufmerksamkeit erhielt, bewegt sich an der Schnittstelle von Mode, Performance und Installation. Aus unzähligen schwarzen Baumwollstreifen entsteht ein raumgreifendes Geflecht, das die Spannungsfelder zwischen Ordnung und Chaos sichtbar macht. Während der Biennale sind sowohl die Installation als auch eine großformatige Videoaufzeichnung der Performance zu erleben.
Esther Perbandt zählt zu den bedeutenden interdisziplinären Künstlerinnen Deutschlands. Bekannt wurde sie zunächst mit ihrem international erfolgreichen Modelabel sowie durch ihre Teilnahme an der Designshow „Making The Cut“ und als Gastjurorin bei „Germany's Next Topmodel“. In ihren künstlerischen Arbeiten verbindet sie Mode, Performance und Rauminstallation zu eindrucksvollen Gesamterlebnissen. Ihr charakteristisches Gestaltungselement ist die Farbe Schwarz, die für Unendlichkeit, Konzentration und Ausdruck steht.
Neben der Eröffnungsperformance präsentiert die 1. openart Lausitz Biennale im Forster Museum ein vielfältiges Programm mit national und international renommierten Künstlerinnen und Künstlern. Zu den Höhepunkten zählen die monumentale Installation „Flaming Heart“ von Joana Vasconcelos, der mehr als zehn Meter lange Scherenschnitt „State of Strike“ von Sonja Yakovleva, überdimensionale Holzschnitte von Frank Lippold, großformatige Pigmentdrucke der Lausitzer Seenlandschaften von Marike Schuurmann, eine Makro-Kohlestruktur von Katharina Wimmer zum Thema Kohleabbau sowie die Fahneninstallation „Rosenbrigade“ von Minh Duc Pham, die vietnamesischen Vertragsarbeiterinnen und -arbeitern in der DDR gewidmet ist. Fotografische Arbeiten von Heike Zappes geben darüber hinaus Einblicke in die traditionsreiche Jende Posamentenmanufaktur.
Ein besonderer Schwerpunkt der Biennale liegt auf der Beteiligung des Publikums. Die Künstlerin Karen Modrei lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, persönliche Geschichten zu erzählen, die unmittelbar an einer Strickmaschine in textile Muster übersetzt werden.
Die openart Lausitz Biennale ist vom 21. August bis 6. September 2026 jeweils donnerstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr im Museum für Textil- und Industriegeschichte Lausitz zu sehen. Der Eintritt zur Vernissage am 21. August ist kostenfrei. Für den Besuch der Ausstellung gelten die regulären Eintrittspreise.
Stadt Forst (Lausitz)