CORONA: Sicherheitsbestimmungen im Rathaus

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

seit dem 18. Mai 2020 stehen im Forster Rathaus alle Service-Leistungen im vollen Umfang wieder zur Verfügung.

Aufgrund der anhaltenden Sicherheitsbestimmungen ist der Zutritt jedoch nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Diese kann telefonisch oder per E-Mail erfolgen.

Bürgerinnen und Bürger können sich direkt oder über die zentrale Telefonnummer 03562 9890 an die jeweilige Ansprechpartnerin bzw. den jeweiligen Ansprechpartner werden.

Der Zutritt in das Rathaus und die Verwaltungsgebäude ist grundsätzlich nur mit Mund- und Nasenbedeckung möglich.

Die Händedesinfektion erfolgt bitte im Eingangsbereich.


Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der Corona-Pandemie zu starken Einschränkungen des öffentlichen Lebens kommt:

  • Touristische Übernachtungen sind nicht erlaubt
  • Schließung und Untersagung touristischer Einrichtungen und Freizeitangebote: wie Gaststätten, Kneipen, Bars und Cafés, Museen, Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder und alle sonstigen Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen sowie Führungen, Stadtrundfahrten und vergleichbare touristische Angebote
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Freitag, 18. September 2020 | Allgemeines Gesprächsrunde mit Landwirten und Jägern zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Landrat im Gespräch mit Landwirten und Jägern aus dem Landkreis Spree-Neiße …
In einem Gespräch mit Landwirten und Jägern aus dem Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa hat Landrat Harald Altekrüger am Mittwoch Abend in Heinersbrück über den aktuellen Sachstand und die eingeleiteten kreislichen Maßnahmen nach dem bestätigten ASP-Befund bei einem Wildschwein in der Gemeinde Schenkendöbern am vergangenen Donnerstag informiert.

Thematisiert wurden ebenfalls die vom Land in Aussicht gestellten Unterstützungsmaßnahmen für Betroffene wie u.a.:
  • die geplanten Entschädigungen nach dem Tierseuchengesetz,

  • die Einführung von Prämien für die Fundortmeldung von Fallwild in Restriktionsgebieten,

  • die geplante Bildung eines Fonds zur Unterstützung der betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe,

  • die Weitergeltung der Abschussprämie über die Referenzstrecke hinaus,

  • die Lösungssuche nach Kurzarbeiterregelungen,

  • die Koordinierung der Bereitschaft zur Fallwildsuche über den Jagdverband bzw. den Kreisbauernverband und Abrechnung der Einsatzzeiten über einen definierten Stundensatz.

Teilnehmende Waldbesitzer kritisierten vor allem die vom Land initierte Aufwandsentschädigung für das Auffinden verendeter Wildschweine in Restriktionsgebieten zur verstärkten Suche nach Fallwild und Unfallwild im gefährdeten Gebiet.

Das in dem Kernzonengebiet geltende Betretungsverbot schließt eine forstwirtschaftliche Nutzung der Waldflächen durch die Eigentümer explizit aus.

Nur noch berechtigte Personen, z.B. im Zuge der Fallwildsuche, dürfen Zugang zu den Waldflächen haben.

Landrat Harald Altekrüger: „Auch für die forstwirtschaftlichen Unternehmen der Region müssen wir zusammen mit dem Land schnell adäquate Unterstützungsmaßnahmen aufbauen. Der Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa ist eine ländlich geprägte Gebietskörperschaft, in denen der Land- und Forstwirtschaft eine entscheidende Rolle in der Wirtschaftskraft zukommt. Dennoch sind die veranlassten tierseuchenrechtlichen Maßnahmen der Veterinärämter derzeit unerlässlich, um dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland entgegenzuwirken.“

Pressestelle Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa