Mittwoch, 23. Juni 2021 | Allgemeines, Freizeit, Kultur | Der Munseumsverein der Stadt Forst (Lausitz) informiert 77. Forster Geschichtsstammtisch
Lesung und Gespräch mit Christine von Brühl

ACHTUNG:
neuer Veranstaltungsort:  Forster Stadtkirche St. Nikolai
neuer Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr

Titelbild des Buches, Copyright: Christine von Brühl

Die Geschichte hat es mit sich gebracht, dass einer der wichtigsten Protagonisten des  Kurfürstentums Sachsen und dem Königreich Polen, in Forst seine letzte Ruhestätte fand.

Seit 1763 ruht Premierminister Heinrich Graf von Brühl in der Forster Stadtkirche St. Nikolai.

Doch erst seit reichlich zehn Jahren begannen verschiedene Initiativen und Einzelpersonen in Forst, Brody-Pförten, in Sachsen und Polen, diese Persönlichkeit in seiner Vielschichtigkeit wieder zu entdecken.

Der Europäische Parkverbund trägt nun auch seinen Namen, die Gruft in er Forster Stadtkirche wurde saniert, es gab Konferenzen, Sonderausstellungen, neue Forschungen und Bücher, sogar eine Briefmarke
und Sonderpostkarten.

Dennoch haftet Heinrich Graf von Brühl, geprägt durch Friedrich dem Großen aber auch durch die DDR-Fernsehserie „Sachsens Glanz und Preußens Gloria“ das Image eines Verschwenders und Intriganten an.

Im neusten Buch von Christine von Brühl begibt sie sich u.a. auf die Spuren ihrer Familie und dem berühmten Schwanenservice, das sich bis 1945 im Schloss Pförten befand. Gestützt auf die neuesten Forschungen und Überlieferungen der Familie zeichnet sie ein wesentlich differenzierteres Bild ihrer Vorfahren.

Herzliche Einladung zur Lesung und Gespräch mit Christine von Brühl.


Mit Unterstützung der Stadt Forst findet der 77. Forster Geschichtsstammtisch am Kaskadenbrunnen im Ostdeutschen Rosengarten statt.

Auch an dieser Stelle finden wir etwas, dass eng mit der Familiengeschichte der von Brühls auf Pförten in Beziehung steht.

ACHTUNG:

Auf Grund der unsicheren Witterungslage hat sich der Forster Museumsverein entschieden, die Veranstaltung kurzfristig in die Forster Stadtkirche St. Nikolai zu verlegen.

Frank Henschel