CORONA: Sicherheitsbestimmungen im Rathaus

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

seit dem 18. Mai 2020 stehen im Forster Rathaus alle Service-Leistungen im vollen Umfang wieder zur Verfügung.

Aufgrund der anhaltenden Sicherheitsbestimmungen ist der Zutritt jedoch nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Diese kann telefonisch oder per E-Mail erfolgen.

Bürgerinnen und Bürger können sich direkt oder über die zentrale Telefonnummer 03562 9890 an die jeweilige Ansprechpartnerin bzw. den jeweiligen Ansprechpartner werden.

Der Zutritt in das Rathaus und die Verwaltungsgebäude ist grundsätzlich nur mit Mund- und Nasenbedeckung möglich.

Die Händedesinfektion erfolgt bitte im Eingangsbereich.


Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der Corona-Pandemie zu starken Einschränkungen des öffentlichen Lebens kommt:

  • Touristische Übernachtungen sind nicht erlaubt
  • Schließung und Untersagung touristischer Einrichtungen und Freizeitangebote: wie Gaststätten, Kneipen, Bars und Cafés, Museen, Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder und alle sonstigen Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen sowie Führungen, Stadtrundfahrten und vergleichbare touristische Angebote
Weitere Informationen

Montag, 12. April 2021 | Allgemeines Hilfen für Opfer von Leid und Unrecht in Psychiatrien und Behinderteneinrichtungen

Anmeldungen noch drei Monate möglich - Anmeldefrist bei der Stiftung Anerkennung und Hilfe endet am 30. Juni 2021

Seit vier Jahren berät die Stiftung Anerkennung und Hilfe Menschen im Land Brandenburg, die vor
1990 als Kinder und Jugendliche in stationären Einrichtungen der Psychiatrie und Behindertenhilfe
untergebracht waren und dort Leid und Unrecht erfahren haben. Mehr als zweitausend Betroffene
haben sich bislang an die Anlauf- und Beratungsstelle in Potsdam gewandt.

Insgesamt wurden Hilfen in Höhe von 13.341.750 Euro an 1.281 Menschen ausgezahlt. (Stand 31.01.2021)

Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen
Diktatur, Dr. Maria Nooke: „Wir stellen immer wieder fest, dass dieses Angebot noch nicht alle
Betroffenen erreicht hat und rufen insbesondere die rechtlichen Betreuer auf , uns bei der
Vermittlung der Hilfen zu unterstützen. Unsere Zielgruppe ist darauf in besonderem Maße
angewiesen. Aus der Praxis wissen wir, dass es nach wie vor Wohneinrichtungen gibt, die unsere
Stiftungsarbeit noch nicht kennen. Die Anträge auf Leistungen können noch bis zum 30. Juni 2021
bei der Stiftung Anerkennung und Hilfe in Potsdam gestellt werden. Es ist also Eile geboten, um
allen Betroffenen die Hilfen zugänglich zu machen.

Hintergrund:
Die Stiftung Anerkennung und Hilfe ist ein vorübergehendes von Bund, Ländern und Kirchen
eingerichtetes deutschlandweites Hilfesystem. Sie richtet sich an Menschen, die in der früheren
Bundesrepublik bis zum Jahr 1975 und in der DDR bis 1990 als Kinder und Jugendliche in stationären
Einrichtungen der Psychiatrie und Behindertenhilfe untergebracht waren. Wer damals Leid und
Unrecht erfahren musste und bis heute mit den Folgen kämpft, kann eine Unterstützung in Höhe
von 9.000 € bekommen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann es auch eine
Rentenersatzleistung geben. Qualifizierte Beraterinnen und Berater unterstützen die Betroffenen
persönlich bei der Schilderung und Bearbeitung der Erlebnisse und bei der Anmeldung zur Stiftung.

Kontakt:
Anlauf- und Beratungsstelle der Stiftung Anerkennung und Hilfe
Friedrich-Engels-Str. 92
14473 Potsdam

Tel: 0331/23729260, Fax: 0331/23729266
E-Mail: anerkennung.hilfe@lakd.brandenburg.de

www.aufarbeitung.brandenburg.de

Stefanie Wahl, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit