CORONA: Sicherheitsbestimmungen im Rathaus

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

seit dem 18. Mai 2020 stehen im Forster Rathaus alle Service-Leistungen im vollen Umfang wieder zur Verfügung.

Aufgrund der anhaltenden Sicherheitsbestimmungen ist der Zutritt jedoch nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Diese kann telefonisch oder per E-Mail erfolgen.

Bürgerinnen und Bürger können sich direkt oder über die zentrale Telefonnummer 03562 9890 an die jeweilige Ansprechpartnerin bzw. den jeweiligen Ansprechpartner werden.

Der Zutritt in das Rathaus und die Verwaltungsgebäude ist grundsätzlich nur mit Mund- und Nasenbedeckung möglich.

Die Händedesinfektion erfolgt bitte im Eingangsbereich.


Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der Corona-Pandemie zu starken Einschränkungen des öffentlichen Lebens kommt:

  • Touristische Übernachtungen sind nicht erlaubt
  • Schließung und Untersagung touristischer Einrichtungen und Freizeitangebote: wie Gaststätten, Kneipen, Bars und Cafés, Museen, Schwimmbäder, Spaß- und Freizeitbäder und alle sonstigen Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen sowie Führungen, Stadtrundfahrten und vergleichbare touristische Angebote
Weitere Informationen

Freitag, 29. Januar 2021 | Corona | Der Landkreis Spree-Neiße informiert SARS-CoV-2-Virus: Variante B.1.1.7. erstmals im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa nachgewiesen – alle erforderlichen Schutzmaßnahmen eingeleitet

Das virologische Referenzlabor für Genomsequenzierung am Carl-Thiem-Klinikum (CTK) hat am 28.01.2021 erstmals mittels Marker-PCR die B.1.1.7-Variante des SARS-CoV-2-Virus im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa nachgewiesen.

Das virologische Referenzlabor für Genomsequenzierung am Carl-Thiem-Klinikum (CTK) hat am 28.01.2021 erstmals mittels Marker-PCR die B.1.1.7-Variante des SARS-CoV-2-Virus im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa nachgewiesen. Der erkrankte Mann befindet sich bereits seit dem 26. Januar 2021 in Isolation. Die im Haushalt lebende Ehefrau und Schwiegermutter, ein beruflicher Kontakt sowie eine Kontaktperson des im Haushalt lebenden Hundes befinden sich ebenfalls in 14-tägiger Quarantäne.

Allen Betroffenen geht es den Umständen entsprechend gut. Sie werden auf die B.1.1.7-Variante getestet –einschließlich des Hundes, der ebenfalls einem  Tierarzt vorgestellt und beprobt wird. Darüber hinaus prüft der Landkreis Spree-Neiße/ Wokrejs Sprjewja-Nysa ab dem 1. Februar 2021 PCR-Abstriche in  Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen im Infektionsort. 

Landrat Harald Altekrüger:
„Das Feststellen einer der neuen Varianten kommt nicht unerwartet. Ich rufe daher zur Besonnenheit auf. Wichtig ist, dass wir schnell reagieren – und das haben wir. Alle Kontaktpersonen des erkrankten Mannes werden besonders sorgfältig nachverfolgt und isoliert. Das Gesundheitsamt überprüft und unterstützt alle Betroffenen engmaschig durch tägliche Telefonate. Zudem untersuchen wir, ob es sich um einen Einzelfall handelt oder ein größeres Ausbruchsgeschehen vorliegt. Nicht zuletzt steht der Ansteckungsweg des Erstfalls im besonderen Fokus. Nach dem ausführlichen Befragen aller Involvierten erhoffen wir uns bald Klarheit darüber, wo sich der Mann angesteckt haben könnte. Nach ersten Informationen ist er in letzter Zeit nicht gereist.“  



Hintergrund:

Um einen besseren Überblick über die zirkulierenden Mutationen des SARS-CoV-2-Virus zu bekommen, unterstützt das Land Brandenburg das Carl-Thiem-Klinikum (CTK) beim Aufbau eines Referenzlabors zur Virusgenomsequenzierung mit 529.000 Euro. Die Genomsequenzierung findet in enger Kooperation mit der TH Wildau statt.

Seit Anfang dieser Woche werden am CTK positive Covid-19-PCR-Nachweise auf das Vorliegen der britischen Virus-Variante kontrolliert. Bisher wurden 73 Proben von Sars-Cov2- Erstnachweisen darauf untersucht (Stand 28.01.2021). In einer Probe war die UK-Variante B.1.1.7 nachweisbar. In circa zwei Wochen wird das Referenzlabor am CTK in größerem Maßstab Proben aus ganz Brandenburg auf mögliche Mutationen des SarsCoV2-Virus analysieren können.

Nach der neuen Coronavirus-Surveillanceverordnung des Bundesgesundheitsministeriums, die am 19. Januar 2021 in Kraft trat, sind mindestens fünf Prozent aller positiven Covid-19-PCR-Nachweise auf das Vorliegen neuer Virus-Varianten zu kontrollieren. Ziel der Analysen ist es, Kenntnisse über eine mögliche Ausbreitung der Corona-Mutationen zu erhalten.

Pressestelle Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa